Ruhig angehen lassen. Und so brauch ich bis zum Bachelor dann halt sieben statt sechs Semester. Dafür waren die letzten drei Jahre wirklich sehr intensive und geile. Studentenleben wie man es sich vorstellt: Glühwein während andere in der Vorlesung dahinvegetieren, Ausflüge und Urlaube wo doch eigentlich noch Abgaben anstanden. Einige dieser Dinge haben sich in der Prüfung dann gerächt, aber was solls’s – bereue das nicht wirklich.
“Nicht für die Uni lernt man, sondern für das Leben.” – So lernte ich es, Bierflaschen mit den Zähnen zu öffnen (Trage zur Sicherheit und meinem Zahnarzt zuliebe dennoch einen Flaschenöffner am Schlüsselbund.) Gründet mit zwei Kumpels eine famose WG, in der sich gelegentlich mehr Studenten aufhalten als in einer Durchschnitts-Vorlesung unseres Jahrgangs. (Man hätte es aber auch wirklich nicht mehr rechtzeitig geschafft in der Uni zu sein.)
Überhaupt ist der Freundeskreis ein ziemlich geiler Haufen. Es ist gefühlt schon fast so als würde man sich seit der Kindheit kennen. Das ist mir manchmal schon fast selbst suspekt.
Und dann fällt mir ein, dass ich nächste Woche das erste Grundschul-Klassentreffen habe. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Ich arbeite seit ein paar Wochen in einer Agentur. Genauer gesagt bei