just curious

Homer for Obama … oder doch nicht?

Dieses Schnipsel aus der aktuellen Simpsons Stafel, die momentan in den USA läuft, geht grade ziemlich erfolgreich durchs Netz. In einer Woche wissen wir, dass es genau so passiert ist.


Homer Simpson tries to vote for Obama from Randy on Vimeo.

“25 Interviews, die man 2008 gelesen haben muss”

Drüben bei You The Designer gibts eine Sammlung interessanter Interviews. Allesamt wurden sie mit Leuten aus der Kreativ-Branche geführt. Mit Bloggern, Grafikdesignern und sonstigen Freiberuflern. Zu den Interviewten gehören unter anderem David Airey oder Alberto Seveso.

25 Must Read Interviews From 2008

Tuesday Tunes #4

Diese Woche gibts statt direkter Musik, eine Vorstellung von MP3-Blogs und -Aggregatoren.

The Hype Machine ist wohl eine der bekannteste Quellen für MP3s dadraußen im Netz. Hier werden unzählige Blog-Einträge zusammengefasst und MP3s herausgefiltert, die wiederum direkt bei HypeM angehört werden können. Sämtliche Genres und auch große Bands findet man hier. Außerdem werden auch mehrere thematisch-ähnliche Musikstücke zusammengefasst. Mit ein bißchen durchklicken (“Read full Post”) findet man dann auch die Ursprungsseite, von der die MP3 heruntergeladen werden können.

TONSPION ist wohl der größte deutsche Pendant zu The Hype Machine. Schöne Features sind das “MP3 des Tages”, Charts und Mixtapes: Hier können User (und auch die Tonspion-Redaktion) verschiedene MP3s thematisch zusammenfassen und anderen Usern zur Verfügung stellen. Das Herunterladen von MP3s läuft auch ähnliche wie bei HypeM, aber erfordert ein paar Klicks mehr.

Music Of The Moment ist ein “normaler” Blog. Die Musikrichtung kann man am ehesten als “Alternative” und “Rock” einordnen. Nahezu jeden Sonntag (“Lazy Sunday”) gibt es dann um die neun Musikstücke, die direkt heruntergeladen werden können.

Indie MP3 liefert nicht nur MP3s, sondern auch immer wieder Videos. Hat eine ziemlich hohe Posting-Frequenz und vor allem unbekannte Bands im Angebot.

Der deutsche Vertreter unter den MP3-Blogs: Coast Is Clear beschäftigt sich auch vornehmlich mit Indie-Geschichten und stellt die Bands meist mit einem kurzem Statement vor.

drop.io – Simple Private Sharing

Es gibt eine neue Web-App, die meine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Drop.io nennt sich das ganze und der Slogan (“Simple Private Sharing”) ist Programm. Im Prinzip geht es darum Dateien hochzuladen und anderen zur Verfügung zu stellen. Ohne viel Registrierungs-Schnick-Schnack, ohne endlose Einstellungsorgien.

Die Anmeldung

Einfach den gewünschten Namen für seinen Drop eingeben, wenn gewünscht ein Passwort vergeben und noch die Berechtigungen angeben.

Bei der ersten Anmeldung gibt man dann das Administrationspasswort an. Damit können nachträglich sämtliche Einstellungen verändert werden und – je nach Einstellungen – Dateien hochgeladen werden.

Der Upload

Der Datei-Upload läuft ganz einfach über einen Flash-Uploader (ein HTML-Uploader ist aber auch verfügbar) – damit können bis zu 100 MB per Drop (in der kostenlosen Variante) hochgeladen werden.

Der Clou beim Upload ist, die Verarbeitung der Daten. Man stellt nicht einfach nur beispielsweise eine MP3-Datei zur Verfügung, sondern drop.io bietet einen Flash-Player, mit dem sich diese dann direkt im Browser anhören kann. Man muss dem Service nur ein paar Minuten Zeit geben, die Datei zu verarbeiten. Ähnlich sollte es auch bei Videos funktionieren. Ich muss gestehen, dass ich bisher nicht über Bilder und MP3s hinausgekommen bin, aber ich werds demnächst auch mal mit einem Video probieren.

Neben dem Upload gibt es auch noch die Möglichkeit ganz simpel per eMail Dateien und Texte auf dem Drop zu veröffentlichen. Einfach eine eMail an die Adresse <drop-name>@drop.io schicken und nach ein paar Momenten ist alles da.

Möglichkeiten

Man kann natürlich auch einfach nur Text oder Links veröffentlichen. Das erinnert dann schon ein gutes Stück an Tumblr. Aber was Tumblr nicht bietet und ich auch als einen Schwachpunkt dort sehe, ist die Kommentarfunktion. Bei drop.io kann man ohne Weiteres die Beiträge kommentieren.

Um immer auf dem Laufenden zu bleiben gibt es eine ganze Bandbreite an Schnittstellen: Twitter, RSS, SMS, eMail, iTunes Podcast, Facebook App. Und wem das noch nicht reicht, der findet eine API.

Ich selbst benutze drop.io, um mit ganz besonderen Personen, Bilder und Sprachnachrichten auszutauschen. Wesentlich angenehmer und schöner als ewiger eMail-Verkehr. Ich kanns echt nur jedem empfehlen, die Benutzng macht schon fast Spaß und ist wirklich simpel. Auch für non-techies.

Tuesday Tunes #3

Keine Musik mehr. Zu mindest nicht mehr direkt. Ich muss mich erst nochmal mit der rechtlichen Lage auseinandersetzen. Aber damit ihr nich ganz ohne Musik in die Woche starten müsst, verlink ich euch hier ein paar andere Blogs, die MP3s gelistet haben.

The Lost Turntable hat beispielsweise ein paar Oasis-Remixe und viele Kaiser Chiefs B-Sides. Beispielsweise ein Cover vom The Cribs-Klassiker Another Numer.

Coldplay veröffentlicht am 10. November eine EP mit dem Titel “Lost!”. Schon jetzt gibt es eine alternative Version des gleichnamigen Songs (auch auf der “Viva La Vida”-LP vertreten) bei Pretty Much Amazing.

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