just curious

Unistart

Gerade aus der Arbeit heimgekommen und jetzt einfach tierisch froh, dass Wochenende ist. Seit Dienstag läuft so langsam das Studenten-Dasein an. Drei Tage wach O-Phase habe ich hinter mir. Ob Schweinchenbau, Mensa, Bibliothek, CIP oder Informatiker-Bunker, einmal quer durch München. Jan (unser Tutor für die drei Tage) hatte zwar nicht immer den vollen Druchblick, aber ich denke, das wichtigste haben wir gesehen. Hauptsache lustig wars.

Dabei eine Vielzahl netter Leute Kommillitonen kennengelernt und schon erste Kontakte geknüpft. Ich muss zugeben, dass ich überrascht war, welche Leute alles Medieninformatik studieren. Statt lauter Computer-Nerds, echt coole Leute und überraschend viele Mädels. Hätte ich so vor einer Woche nicht gedacht. Medieninformatiker sind einfach besser als Physiker und normale Informatiker. :)

Die schwerste Übung war wieder so früh aus dem Bett zu kommen. Ich bin zwar generell eher ein Frühaufsteher, aber ich musste mich teilweise echt dazu zwingen. Ganz ohne Zwang war das Programm der Orientierungsphase und die Anwesenheitsregelung in meinen Fächern. So konnte ich am Mittwoch die Gelegenheit nutzen und am Treffen mit Mark Zuckerberg teilnehmen. Im Nachhinein hätte ich vielleicht meine Kamera mitnehmen sollen. Weiß irgendjemand, wo die Bilder von dem Event sind? Werd da mal in der Facebook-Gruppe nachfragen.
Mein Beileid gilt in dem Zusammenhang allen, die Medienwirkung als Nebenfach gewählt haben: Exen und maximal 2 fehlen zu dürfen, erinnert irgendwie an die elfte Klasse. Ich werde Medienwirtschaft als Nebenfach belegen, was mir wohl einen “freien” Mittwoch verschaffen wird. (Arbeiten muss ich ja auch irgendwann)

Mein Respekt gilt aber allen Kommillitonen, die nach München gekommen sind und zu Beginn keine Wohnung oder Zimmer hatten – bei den Preisen, was teilweise für ein Zimmer verlangt wird, da kanns einem schon die Nackenhaare aufstellen. München ist verdammt teuer, wie das mal wieder zeigt. Habs da doch noch relativ gut getroffen als gebürtiger Münchner.

Am Montag gehts dann direkt los mit Analysis – unser aller Traum. Immerhin finden in der ersten Woche noch keine Übungen statt, was es wohl noch ziemlich angenehm machen dürfte. Übernächste Woche gehts dann rund. Bin gespannt und muss jetzt endlich mal rüber zu studiVZ. Hoffentlich sind dann auch bald alle bei Facebook ;)

Facebook Kick-Off-Event mit Mark Zuckerberg

Ich hab ja bereits berichtet, dass Mark Zuckerberg nach München kommt und eine Kampagne startet, die Facebook in Deutschland weiter verbreiten soll.

Heute war es soweit: Ich habe kurzer Hand meine Einführungsveranstaltungen an der Uni geschwänzt und mich in M218 begeben. An der Tür hab ich ein Bändchen bekommen und drinnen dann ein T-Shirt (“Warum nicht mal blau machen?”). Insgesamt waren wohl so 50 – 60 andere “Botschafter”. Wir wurden kurz gebriefft, was es mit dieser ganzen Aktion “Facebook Botschafter” auf sich hat, worum es geht, was das Ziel ist und so weiter. Weitere Details folgen, wenn die Aktion dann wohl nächsten Mittwoch offiziel startet. ;)

Dann durfte auch das “normale” Publikum in den Hörsaal. Insgesamt waren wohl 400 Leute anwesend, die dann gespannt auf Mark Zuckerberg gewartet haben. Achja, jeder duzt ihn übrigens, das macht ihn wirklich sympathisch. Zunächst habe ich gar nicht mitbekommen, dass Mark den Raum betreten hat, erst als alle geklatscht haben, habe ich ihn erkannt. Ein lässiger Typ in Jeans und mit T-Shirt. Hätte auch ein einfacher Student sein können. Er kam echt super rüber, hat eine kurze Präsentation über Facebook gehalten, wie es sich entwickelt hat und was die Grundidee(n) sind. Abschließend gab es noch eine kleine Q&A-Session, aber leider haben sich manche vorher nicht wirklich mit Facebook auseinander gesetzt (auch von den Botschaftern) und Mark musste erklären, dass es Privatsphären-Einstellungen gibt, mit denen man festlegen kann, wer was sehen darf. Sollte eigentlich jeder wissen – naja.

Zum Ausklang gings dann noch in die Uni Lounge, Getränke for free und viele Leute, die sich um Mark gescharrt haben. Zu Mark kann ich nur sagen, super Typ :) Kann zwar noch nicht so gute Präsentationen halten wie beispielsweise ein Steve Jobs, aber er ist ja noch jung. (Fünf Jahre hab ich noch)

Die ganze Aktion scheint noch in der Planung zu sein, zu mindest liefen einige Sachen nicht ganz so, wies laufen sollte und es gab noch keine ganz konkreten Vorstellungen. So viel sei verraten: Es wird einen Wettstreit ziwschen Berlin und München geben und unter den Botschaftern ebenfalls.

Unverschämtheit

Für alle nicht-Münchner und die, denen die Wiesn nur ein Schulterzucken abringen kann, sowie die besagte Bedienung der Ochsenbraterei : Bitte nicht weiterlesen.

Dass auf der Weisn auch vieles “hintenrum” läuft, ist klar. Da werden Reservierungen weitergegeben, Bändchen rausgeschmuggelt und mehrmals verwendet. Hab ich zugegebenermaßen auch schon alles mitgemacht und auch davon profitiert. Aber was am Sonntag eine Bedienung mit uns in der Ochsenbraterei abziehen wollte, ist wirklich unter aller Sau!

Nachdem Freunde schon seit etwas längerer Zeit an einem Tisch in der Ochsenbraterei saßen, kam ich mit 2 Freundinnen so gegen 15 Uhr auch nach. Es war überraschend ruhig am Eingang, man konnte noch einfach reinmarschieren, eigentlich ungewöhnlich für Sonntag Nachmittage. Am Tisch war auch noch ausreichend Platz. Die erste Maß war auch schnell bestellt, an einem Hendl mitgegessen, das wohl etwas zu lange auf dem Grill war. Wunderbar. So lässt es sich aushalten.

Auf einmal ging dann die Bedienung durch unsere Reihe. In der Hand hielt sie ein paar Reserierungsschilder, die sie an unserem, sowie den beiden benachbarten Tischen anbrachte. Wir schauen auf das Schild: “Frei bis 16:00 – Reserviert ab 16:30 für Fa. G******” (nach meinen Recherchen handelt es sich dabei um einen Fachgroßhandel für Haustechnik).

Dass uns hier jemand verarschen will, war uns von Anfang an klar. So dürfen zum Einen am Sonntag keine Tische im Mittelschiff reserviert werden und am Eingang der Ochsenbraterei hängt nochmal ein Schild, dass die Reihen 3-13 sonntags frei sind. Ferner sind alle Reservierungsschilder in der Ochsenbraterei mit dem Computer geschrieben – Unseres war handgeschrieben. Um das Ganze auch noch Offiziell zu haben, sind wir zur Reservierungsstelle im Zelt gegangen, hier wurde uns bestätigt, dass dieser Tisch nicht reserviert ist (und sein darf) und wir einfach sitzen bleiben sollen.

Haben dann beschlossen, es drauf ankommen zu lassen. Kurz nach 16 Uhr kam dann tatsächlich die Bedienung vorbei und meinte, dass hier jetzt dann reserviert sei. Ich glaube, sie hat gemerkt, dass wir uns nicht vertreiben lassen.

Ihre besten Argumente “Wenn hier reserviert ist, dann dürfen die da hin” – “Die Schilder werden immer erst später angebracht, sonst reißen die die Leute nur ab” Zur Info: In jedem Zelt sind die Reservierungsschilder immer von der Früh an, an den Tischen angebracht. – “Ich kann da ja auch nichts machen. Das ist halt so.”

Wir haben dagegen gehalten, aber sie wollte so nicht einlenken und dachte, sie könnte nen Trumpf ausspielen, als sie sagte “Ich hole meinen Vorgesetzten” – Ich hab direkt nacht dem Geschäftsführer verlangt.

Als die Bedienung, dann nach ein paar Minuten kam und total patzig meinte, dass wir bleiben dürfen und die Gäste “in ihre Box zurück gehen” (Hallo?? Gehts eigentlich noch? Die ham ne Box und wollen uns dann noch die Tische wegnehmen? ) - hats mir gereicht. Ab zum Geschäftsführer. Eigentlich hatten wir darauf gehofft, dass es vielleicht eine Freimaß oder sowas gibt, aber naja. Auf jeden Fall hat der mit unserer Bedienung, dann n ernstes Wörtchen geredet und die war auf einmal sehr schnell, wenn wir etwas bestellt hatten.

Wir hatten unseren Spaß, ich glaube die Bedienung nicht so :)

Für alle, die die Regelung noch nicht kennen:

  • Samstags müssen 2/3 des Mittelschiffs frei sein
  • Sonntags und am 3. Oktober muss gar das ganze Mittelschiff frei bleiben
  • Reservierungsschilder sind immer fest am Tisch fixiert und computergeschrieben
  • Wenn euch etwas komisch vorkommt, erstmal nachhaken, oft wird versucht sich ein bißchen was dazuzuverdienen durch solche Aktionen

PS: Das Psychodelic lohnt sich nur, wenn man zu mindest angetrunken ist und mit lustigen Leuten unterwegs ist. Sonst ist es wohl eher rausgeschmissenes Geld. Und hält meiner Meinung nach, nicht das was es verspricht. Aber danach die Brille auflassen und mit der nach Hause laufen!

So long, wir sehn uns auf der Wiesn!

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