Spreche immer noch kein Französisch, trank dafür aber mehr französisches Bier und Wein. Es endete damit, dass ich ein Jahr älter wurde. Danke an alle Beteiligten für den super Kurztripp.



Spreche immer noch kein Französisch, trank dafür aber mehr französisches Bier und Wein. Es endete damit, dass ich ein Jahr älter wurde. Danke an alle Beteiligten für den super Kurztripp.




Zum ersten Mal in Berlin gewesen. Anlass war der Google Developer Day. Das bedeutete: Lange Autofahrt, viel Spaß, viel (Glüh-)Wein, bestätigte Vorurteile (Sorry, Berlin), noch mehr Spaß.
Danke Google für die geilen Vorträge, X Liter Club Mate, übermäßig viel Essen und ein ganzen Haufen neue Ideen. Bis nächstes Jahr. Dann bekomm ich auch das ChromeBook, deal?
Auf dem Bild übrigens der Blick aus unserer – verrauchten und klingellosen (macht jede Pizzabestellung 100% spannender), aber super gelegenen – Wohnung.

Ich bin ein Mensch der eigentlich gerne liest, aber doch meist zu faul ist, in eine Bücherhandlung zu laufen und die Klappentexte zu lesen. Die Empfehlungen von Amazon.de sind auch eher Humbug, wenn man mal eine Weile verschiedenste Artikel angeschaut hat. Ich lande meist doch bei Büchern, die mir aus dem Freundeskreis empfohlen wurden – eigentlich immer eine gute Wahl.
Das hat eigentlich nur am Rande etwas damit zu tun, dass ich seit gestern Besitzer eines Kindle bin. Angefixt von den Berichten von Marcel und ein bisschen Ausprobieren von Felix‘ Kindle, musste ich mir jetzt auch einen der neuen Generation bestellen. Kein Touch und auch keine Tastatur. Ob sich das irgendwann rächt, bleibt abzuwarten. Dafür genieße ich die Einfachheit des Geräts. Statt alle möglichen Features auszuprobieren, einfach mal lesen.
Der Kindle liegt angenehm in der Hand und wider Erwarten fühlen sich die neuen Materialien echt gut an: Der neue Kindle sah auf den Produktfotos mehr shiny aus als die Tastatur-Generation, in Real merkt man davon nichts. Die Bedienung ist gelungen: Die Blätterbuttons an der Seite liegen so, dass man sie nicht aus Versehen drückt und haben auch ausreichend Widerstand, gleichzeitig muss man keine unnötige Kraft aufwänden um Umblättern zu können. Die 99 € machen den Umgang mit dem Gerät wesentlich angenehmer: Man kann den Kindle nutzen wie man möchte, ohne sich über Hüllen oder Kratzer immer Gedanken machen zu müssen.
Wer einmal für ein paar Minuten auf einem E-Ink-Display gelesen hat, wird nie wieder (freiwillig) versuchen auf einem normalen Bildschirm lange Text zu lesen. Ein Vergleich mit LCDs ist unnötig.
In diesem Sinne wird meine Lese-Quote sich in den kommenden Wochen um gefühlte 100% steigern.
Ruhig angehen lassen. Und so brauch ich bis zum Bachelor dann halt sieben statt sechs Semester. Dafür waren die letzten drei Jahre wirklich sehr intensive und geile. Studentenleben wie man es sich vorstellt: Glühwein während andere in der Vorlesung dahinvegetieren, Ausflüge und Urlaube wo doch eigentlich noch Abgaben anstanden. Einige dieser Dinge haben sich in der Prüfung dann gerächt, aber was solls’s – bereue das nicht wirklich.
“Nicht für die Uni lernt man, sondern für das Leben.” – So lernte ich es, Bierflaschen mit den Zähnen zu öffnen (Trage zur Sicherheit und meinem Zahnarzt zuliebe dennoch einen Flaschenöffner am Schlüsselbund.) Gründet mit zwei Kumpels eine famose WG, in der sich gelegentlich mehr Studenten aufhalten als in einer Durchschnitts-Vorlesung unseres Jahrgangs. (Man hätte es aber auch wirklich nicht mehr rechtzeitig geschafft in der Uni zu sein.)
Überhaupt ist der Freundeskreis ein ziemlich geiler Haufen. Es ist gefühlt schon fast so als würde man sich seit der Kindheit kennen. Das ist mir manchmal schon fast selbst suspekt.
Und dann fällt mir ein, dass ich nächste Woche das erste Grundschul-Klassentreffen habe. Kinder, wie die Zeit vergeht.
Ich arbeite seit ein paar Wochen in einer Agentur. Genauer gesagt bei Datenwerk. Das ist alles ganz toll und huiuiui, auch mit ein bisschen Elfenstaub und Einhornkotze. Wir machen da eher so mittelgroße Webseiten und Mediengeschichten. Das beste daran: Das tun, was einem Spaß macht.
Sonst ist das Leben auch sehr großzügig. Dementsprechend werd ich jetzt erstmal nach Bamberg aufbrechen. Danke für dein Interesse.