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Online-Gruppenarbeit mit TeamApart

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Mancher kennt vielleicht die Situation: Man arbeitet mit mehreren Leuten verteilt an einem Projekt. Sprich man befindet sich eben nicht in einem Büro, wo man sich mal eben zusammensetzen kann.

Beim Telefonieren ist schwer den Leuten etwas visuell verständlich zu machen. Ewiges Mail-Schreiben ist nur selten sinnvoll. Meistens gibt es hinterher mehr Fragen als zuvor.

TeamApart bietet in solchen Situationen eine gute Mischung an. Mehrere Leute können hier in verschiedenen Formen kommunizieren. Im Prinzip ersetzt dieses Webtool die Kombination Skype + Google Docs.

Um TeamApart zu benutzen reicht es den Link an die anderen Teilnehmer zu übergeben. Ohne Anmeldung können sich Gäste direkt einklinken.Am besten mit Webcam und Mikrofon, für die bestmögliche Kommunikation. Für alle ohne diese Möglichkeit existiert auch ein Text-Chat.

Auf der rechten Bildschirmhälfte gibt es die Möglichkeit gemeinsam auf Whiteboards oder Dokumenten zu arbeiten. Auch Bilder und Office-Dokumente können hochgeladen, anderen bereitgestellt und so gemeinsam besprochen werden. Dokumente können wieder verworfen und neu angelegt werden. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit sich die entstandenen Dokumente herunterzuladen.

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Einzige Feature, das die kostenpflichtige Pro-Version der kostenlosen Variante voraus hat: Screen Sharing. Hier ist es dann möglich sein gesamten Desktop für die anderen Nutzer sichtbar zu machen. Ein ähnliches Feature hat auch Skype in der neuesten Version bekommen, allerdings traten zumindest bei mir häufige Aussetzer und Verbindungsabbrüche auf.

Zum Registrieren benötigt Ihr im Moment noch einen Invitation-Code. Google ist hier euer Freund.

Viva La Coldplay

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Am Samstag war es soweit: Coldplay haben München die Ehre erwiesen und ich bin immer noch baff. Es war definitiv die beste Live Show, die ich bisher erlebt hat. Da hat sich echt jeder Euro (und das waren nicht grad wenig) gelohnt.

Wir waren früh genug vor Ort und haben es so geschafft direkt in den ersten Wellenbrecher vor der Bühne zu kommen. Und – kleine Randnotiz – was ich da zum ersten Mal gesehen hab: Man bekommt ein Bändchen und kann dann den Wellenbrecher wieder verlassen und kommt sicher wieder rein. Sollte man bei mehr Konzerten so machen.

Aber jetzt nochmal zu Coldplay: Einfach sagenhaft, wie die gerockt haben. Chris Martin hat wohl bei dieser einen Show mehr Sport gemacht als ich die letzten Jahre. Von links nach rechts nach links. Dazu eine geile Bühnenshow inklusive Schmetterlingsbomben, Video-Elementen und Feuerwerk zum Ende. War ein Abend an den ich mich noch länger gerne erinnere.

Bei Coldplay selbst kann man übrigens Ihre eigenen Eindrücke von München sehen. :)

An dieser Stelle kann ich auch nochmal das kostenlose Live Album von Coldplay hinweisen.

Der beste Weg das iPhone mit Google zu syncen

Da der ursprüngliche Artikel schon etwas älter ist, habe ich unten einen kleine Aktualisierung angehängt.

Die wohl einfachste Möglichkeit das iPhone mit der großen Cloud zu synchronisieren ist das Apple-eigene Produkt MobileMe. Die kostet allerdings jährlich 80 Eurp. Nicht gerade wenig. Und wenn man keinen Mac besitzt, dann wird das Paket noch etwas unsympathischer.

Als GMail- und Windows-Benutzer habe ich mir andere Möglichkeiten gesucht, die Synchronisationsmöglichkeiten des iPhone optimal auszunutzen. Wie ihr euer iPhone mit Google Mail, Calendar und Contacts am besten zusammenspielen lassen könnt, erfahrt ihr hier.

1.E-Mail

iPhone Einstellungen f. GMail
Bei der Einrichtung eines Mail-Accounts bietet euch das iPhone eine Voreinstellung an. Damit wird aber die tägliche Handhabung nur erschwert. Stattdessen solltet ihr euer GMail-Konto gemäß dieser Anleitung bei Google einrichten.

Leider kennt iPhone das Archivieren von Nachrichten nicht. Solltet ihr also längere Zeit Google Mail über das iPhone benutzen, so wird euer Posteingang schnell überwuchern. Deshalb gibt es die Möglichkeit über den Löschen-Button des iPhone’s die Nachrichten auf dem Google-Server zu archivieren.

Hierfür müsst ihr in den Mail-Einstellungen für das GMail-Konto auf dem iPhone das Verhalten für die einzelnen Aktionen festlegen.

2. Kalender und Kontakte

2.1 Einrichtung

! Diese Schritt sorgfältig durchgehen, sonst droht Datenverlust

Für die Google Calendar und Google Contacts Dienste stellt Google die Microsoft-Technologie Exchange bereit. Dadruch können die Objekte in diesen Anwendung mittels Push “live” synchronisiert werden.

Hierzu müsst ihr in den iPhone Einstellungen einen neuen Account anlegen und dieses Mal als Typ “Microsoft Exchange” auswählen. In den folgenden Schritten gebt ihr alle  nötigen Informationen ein, lasst aber das Feld “Domäne” frei und wählt am Ende nur die Synchronisation für Kontakte und Kalender aus. (Die Synchronisation von E-Mails über diese Schnittstelle unterstützt Google – warum auch immer – für das iPhone nicht)

Zum Abschluss werdet ihr gefragt, ob ihr bestehende Elemente löschen und mit denen aus der Synchronisation ersetzen wollt. Wenn das iPhone noch frisch ist, können die bestehenden Elemente gelöscht werden, sonst sollte man gut abwägen. Den sollte der Google Kalender oder die Kontakte bei Google nicht alle Elemente enthalten, fehlen euch diese hinterher und können nur über ein BackUp in iTunes wieder eingespielt werden.

Eine vollständige Anleitung gibt es bei Google auf Englisch.

2.2 Konfiguration Kalender

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Das iPhone unterstütz wie der Google Kalender mehrere Kalender. Ihr könnt explizit festlegen, welche Kalender  hier synchronisiert werden sollen. Dazu müsst ihr wie folgt vorgehen:

  1. Die Adresse http://m.google.com/sync im Safari eures iPhones aufrufen
  2. Auf “Sprache ändern” klicken und den Eintrag “English” auswählen
  3. Jetzt könnt ihr euer Gerät auswählen
  4. Die gewünschten Kalender auswählen und auf “Save” klicken

Hinweise:

Das iPhone übernimmt nicht die Farben aus dem Google Kalender, sondern verteilt die fünf Farben nach der Synchronisationsreihenfolge. Wollte ihr bestimmten Kalendern eine andere Farbe zuweisen, so müsst ihr ein bisschen mit den synchronisierten Kalendern rumspielen (aktivieren / deaktivieren bis die richtige Farbe da ist und/oder  temporäre “Platzhalter-Kalender” online anlegen)

Wollt ihr Termine online eintragen und auf dem iPhone später einen Hinweis auf den Termin erhalten, müsst ihr bei “Erinnerungen” als Art “Pop-Up” auswählen.

2.3 Konfiguration Kontakte

Die Kontakte werden mit allen Details synchronisiert. Bilder eingeschlossen. Wer es also einfach findet beispielsweise die Bilder von Facebook über das Webinterface von Google mit den Kontakten zu verknüpfen, sollte das tun. Alternativ gibt es auch Programme, die das erledigen. Dafür müssen aber die Namen der Kontakte mit denen in Facebook 1:1 übereinstimmen.

Leider werden die Kontakt-Gruppen aus Google Kontakte (noch) nicht mit dem iPhone synchronisiert, sondern nur solche, die in der Gruppe “Meine Kontakte (My Contacts)” sind.

2.4 Geburtstage synchronisieren

Zwar werden in den Kontakten eingetragene Geburtstage synchronisiert, aber leider fehlt dem iPhone ein Schalter auf Geburtstage hinzuweisen. Da Google seit Kurzem im Kalender die Möglichkeit bietet, sich die Geburtstage dort anzeigen zu lassen, kann man so auch die Geburtstage in den iPhone Kalender bekommen. Hierzu muss nur der Kalender “Contacts’ birthdays and events” in der Webansicht und in den Synchronisationseinstellungen aktiviert werden.

Leider muss man auch hier Abstriche machen: Die Hinweise auf Geburtstage kann man bislang nur im Kalender auf dem iPhone selbst und nicht für alle Geburtstage festlegen. Morgens einmal die Kalener-App aufzumachen, hilft aber ehh ungemein.

Wie synchronisiert Ihr euer iPhone?

Update

1. E-Mail

Mit iOs 4 bringt das iPhone eine bessere Unterstützung für Google Mail mit. Richtet man sich ein E-Mail Konto mit dem Preset für Gmail ein, so gibt es standardmäßig einen Archive-Button, der wie bei Gmail funktioniert. Der Workaround über den umgeleiteten Löschen-Button ist da nicht mehr notwendig.

2. Kalender

An der Einrichtung hat sich nichts geändert, aber hier noch ein paar Tipps, die die Arbeit Google Calendar <-> iPhone vereinfachen.
Termin-Popups. Wählt man im Google Calendar als Benachrichtigungsart “Popup” aus, so erhält man auch auf dem iPhone die PopUps. Über die Kalender-spezifischen Eigenschaften in der GCal Oberfläche kann man auch Standardmäßige Benachrichtigungen für alle Events eines Kalenders festlegen (bspw. immer 15 Min vorher).
Geburtstage. Wer, wie ich, den Geburtstagskalender von Gcal genutzt hat, dürfte verwundert gewesen sein, als auf einmal alle Geburtstage doppelt erschienen. Die Ursache ist iOS 4. Apple hat dem iPhone selbst auch einen Geburtstagskalender spendiert, der sich – wie der von GCal – der Kontaktdaten bedient. Also gegebenenfalls einen der beiden deaktiveren.

Dieses ominöse Internetz

Das Internet ist doch noch frei von Stoppschildern. Die Politik war glücklicherweise etwas zu langsam und so liegt das Gesetz noch bei der EU und noch nicht auf dem Schreibtisch unseres Bundespräsidenten Horst Köhler. Die einen sprechen hier von wahlpolitischen Manövern, aber was zählt ist die Tatsache, dass das Gesetz noch nicht in Kraft getreten ist. Und es vielleicht auch nie in dieser Form tun wird. Denn sollte Herr Köhler das Gesetz nicht vor der Auflösung des Bundestages signieren, dann darf es auch nicht mehr in Kraft treten. Stattdessen muss der nächste Bundestag das Gesetz nochmal verabschieden.

Frühster neuer Termin soll der 1. November sein. Bis dahin könnte auch aus der Beschwerde beim Verfassungsgericht etwas geworden sein. Ungeachtet dessen fordert jetzt auch schon die

Die Politiker sind zwar alle gerade im Urlaub (und lassen sich da den Dienstwagen stehlen), aber trotzdem ist viel Bewegung in der Sache:

  • Die SPD-Politikerin Angelika Krüger-Leißner fordert die Three-Strikes-Regelung aus Frankreich auch in Deutschland einzuführen. Aber leider “hindern uns [die Grundrechte im Grundgesetz] manchmal, einfache, klare Lösungen zu finden.” – Wer braucht schon Grundrechte. Das Bundesverfassungsgericht hat eh viel zu viel zu tun.
  • In der morgen-erscheinenden Ausgabe des Spiegels widmet sich die Redaktion dem Thema “Netz ohne Gesetz – Warum das Internet neue Regeln braucht” der Problematik des “rechtsfreien Raumes”
    Bei wirres.net gibt es schon die ersten Ausschnitte und Anmerkungen zur Titelstory.

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Alternatives Cover by hebig. (via @sixtus)

  • Als Vorbereitung der am 12. September in Berlin stattfindenden Großdemo “Freiheit statt Angst”, gibt es jetzt auch einen Videopodcast. Folge eins könnt ihr euch hier ansehen.

 

Hab ich noch was vergessen?

Wake Up!

Erst wenn Twitter kostenpflichtig ist, wenn das Netz mehr Strassenschilder hat als die Landshuter Allee, wenn Facebook deine Daten hergibt, wenn deine Partybilder die neue Kampagne von Tchibo leiten, wenn Bild die Leser-Volksüberwachung eingeführt hat, wenn Schäuble die Bundeswehr zur Terrorprävention in dein Wohnzimmer schickt ….
Erst dann, ja erst dann wirst du leider aus dem Alptraum völlig aufgelöst aufwachen und dir darüber mal Gedanken machen.

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