just curious

Nicknames sind eher so 1999.

Miniroquer. Einer der Nicknamen, die ich im Internet so vor mir hergetragen habe. Spontan fallen mir da noch drei andere ein: vines, yackfou, zerknittert. Ich hatte da nie so das Bedürfnis, mich mit einem einzigen Synonym zu begnügen.

Anyway: Heute habe ich meine erste @gmail-Adresse (die war noch mit Invite und so) begraben und alle meine (Google’s?) Daten auf die Klarnamen-GMail-Adresse mitgenomen. Die ganzen Mails zwischen zwei GMail-Accounts hin- und herzuschaufeln ist echt undankbar. Kalender, Reader und Kontakte schon wesentliche einfacher. Nur Wave lässt mich nicht. Sollte jemand was ähnliches vorhaben, kann ich nur die Anleitung bei lifehacker.com empfehlen.

Bild von Gastonmag

But I’ve made up my mind


Kleiner musikalischer Vorgeschmack auf 2011. Das Album BoomBox kommt am 28. Januar.

/via Stylespion

Jahresendlisten 2010

Cover Collage Alben 2010
Wie jedes Jahr, hier meine Platten und Tracks des vergangenen Jahres.

Lonplayer

  1. The Pass- Burst
  2. Vampire Weekend – Contra
  3. Local Natives – Gorilla Manor
  4. The National – High Violet
  5. Interpol – Interpol
  6. Surfer Blood – Astro Coast
  7. Angus and Julia Stone – Down The Way
  8. Arcarde Fire – The Suburbs
  9. Belle and Sebastian – Write About Love
  10. Morning Benders -Big Echo

Tracks

  1. Ryan Adams – Magick
  2. The Pass – Treatment Of The Sun
  3. Local Natives – Airplanes
  4. Ben Folds & Nick Hornby – Levi Johnston’s Blues
  5. Vampire Weekend – Horchata
  6. Mumford and Sons – Little Lion Man
  7. She & Him – In The Sun
  8. The National – Terrible Love
  9. Camera Obscura – French Navy
  10. Charlotte Gainsbourgh – Master’s Hand

Total plays in 2010: 23.201 (2009: 11.172)

Dieses Mal nicht nach Anzahl der Plays, sondern nach Eindruck sortiert. Mehr Statistiken » miniroquer @ last.fm

The Walking Dead

Kingt nach Zombies und ist es auch. The Walking Dead ist eine neue TV-Serie, deren erste Staffel im Moment immer Sonntags im amerikanischen TV läuft. Zusammengefasst geht es um Rick Grimes, einen Kleinstadt-Polizisten, der bei einem Einsatz verwundet wird und ins Koma fällt. Als er aufwacht, gibt es in seiner Stadt nur noch Zombies. Es schafft es dennoch sich nach Atlanta durchzukämpfen, wo er unverhofft auf eine Gruppe von Überlebenden trifft, unter ihnen seine Frau und sein Sohn. Gemeinsam suchen sie nach anderen Überlebenden… Weiter ging die Serie bisher noch nicht. Das alles passiert in feinster Zombie-Manier mit schön viel Blut, aber alles in Maßen.

Dass die Serie auf einem gleichnamigen Comic beruht, hab ich erst recht spät mitbekommen.  Auch ohne den Comic zu kennen (oder vielleicht gerade deswegen) gefällt die Serie. Überzeugt mit ausgereifter Story und Charakteren – für mich die beste Serie der Saison. Auch wenn sich How I Met Your Mother nach einer etwas langweiligen fünften Staffel wieder echt gut gefangen hat.

Wer bei The Walking Dead quereinsteigen will, dem kann ich nur empfehlen, alle bisherigen Folgen nachzuholen. Rene zerlegt auf Nerdcore jede einzelne Folge mit einer detailierte Zusammenfassung – auch mit Bezug auf die Comic-Vorlage. Nur niemals lesen bevor man eine Folge gesehen hat. Immer montags findet man auf der Streaming-Seite seiner Wahl die neue Folge. Ausgestrahlt wird es in Amerika von AMC und leider endet die erste Staffel auch schon dieses Wochenende (5.12.). Schreit nach einem kleinen Staffel-Marathon am Montag. Nächsten Oktober gehts dann wahrscheinlich mit Staffel 2 weiter.

Soziale Nischen-Netzwerke

Seien wir doch mal ehrlich: Bestimmt die Hälfte unseres Internet-Lebens spielt sich auf Facebook ab. Für den 08/15 Nutzer ist es bestimmt schon zum einzigen aktiven Social Network geworden. Die meisten haben noch irgendwo Account-Leichen bei SonstwasVZ und Lokalisten.

Je mehr sich Facebook als Platzhirsch und Universallösung ausbreite, desto interessanter werden die Nischen-Netzwerke. Twitter ist in seiner Reinform nicht mehr als Text. Multimedia kam doch erst durch Twitpic und die neue Webseite so wirklich dazu. Aber die eigentliche Funktion, Kurznachrichten im Web zur Halböffentlichen Kommunikation mit anderen zu nutzen, beherrscht Twitter wie keine andere Plattform.

Ich bin auf last.fm, weil ich dort zum einen eine riesigen Informationsgehalt für Musik habe und zum anderen als daten-verliebter Nerd mir meine Hörgewohntheiten anschauen kann. Wirklich social nutze ich das ganze nicht, mehr als Datenpool.

Seit kurzem begeistert mich Instagram, sozusagen Twitter für Fotos. Alles dreht sich um Bilder und die Retro-Effekte mit denen jeder versucht sich von den Übermengen an digitalen Bilddokumenten abzusetzen. Statt Texte mit Bildern zu versehen, geht es hier nur drum Fotos zu machen, Geo-Markierung anhängen und posten. Schade nur, dass es im Moment nur die iPhone-App gibt. Mit Webseite und anderen Smartphone Plattformen hätte die Idee riesige Chancen. Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann soweit ist.

So entsteht nur das Problem, alle Netzwerke ausreichend mit seinem eigenen Leben zu füllen. Twitter und Facebook haben es soweit geschafft, immer in einem Browser-Tab oder als  App geöffnet zu sein. Aber irgendwann wirds unübersichtlich. Spätestens wenn es daran geht, Informationen wieder zu finden, die man schonmal irgendwo gesehen hat – nur wo?

Meine Accounts:

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