just curious

Sechs Semester später

Ruhig angehen lassen. Und so brauch ich bis zum Bachelor dann halt sieben statt sechs Semester. Dafür waren die letzten drei Jahre wirklich sehr intensive und geile. Studentenleben wie man es sich vorstellt: Glühwein während andere in der Vorlesung dahinvegetieren, Ausflüge und Urlaube wo doch eigentlich noch Abgaben anstanden. Einige dieser Dinge haben sich in der Prüfung dann gerächt, aber was solls’s – bereue das nicht wirklich.

“Nicht für die Uni lernt man, sondern für das Leben.” – So lernte ich es, Bierflaschen mit den Zähnen zu öffnen (Trage zur Sicherheit und meinem Zahnarzt zuliebe dennoch einen Flaschenöffner am Schlüsselbund.) Gründet mit zwei Kumpels eine famose WG, in der sich gelegentlich mehr Studenten aufhalten als in einer Durchschnitts-Vorlesung unseres Jahrgangs. (Man hätte es aber auch wirklich nicht mehr rechtzeitig geschafft in der Uni zu sein.)
Überhaupt ist der Freundeskreis ein ziemlich geiler Haufen. Es ist gefühlt schon fast so als würde man sich seit der Kindheit kennen. Das ist mir manchmal schon fast selbst suspekt.

Und dann fällt mir ein, dass ich nächste Woche das erste Grundschul-Klassentreffen habe. Kinder, wie die Zeit vergeht.

The Walking Dead

Kingt nach Zombies und ist es auch. The Walking Dead ist eine neue TV-Serie, deren erste Staffel im Moment immer Sonntags im amerikanischen TV läuft. Zusammengefasst geht es um Rick Grimes, einen Kleinstadt-Polizisten, der bei einem Einsatz verwundet wird und ins Koma fällt. Als er aufwacht, gibt es in seiner Stadt nur noch Zombies. Es schafft es dennoch sich nach Atlanta durchzukämpfen, wo er unverhofft auf eine Gruppe von Überlebenden trifft, unter ihnen seine Frau und sein Sohn. Gemeinsam suchen sie nach anderen Überlebenden… Weiter ging die Serie bisher noch nicht. Das alles passiert in feinster Zombie-Manier mit schön viel Blut, aber alles in Maßen.

Dass die Serie auf einem gleichnamigen Comic beruht, hab ich erst recht spät mitbekommen.  Auch ohne den Comic zu kennen (oder vielleicht gerade deswegen) gefällt die Serie. Überzeugt mit ausgereifter Story und Charakteren – für mich die beste Serie der Saison. Auch wenn sich How I Met Your Mother nach einer etwas langweiligen fünften Staffel wieder echt gut gefangen hat.

Wer bei The Walking Dead quereinsteigen will, dem kann ich nur empfehlen, alle bisherigen Folgen nachzuholen. Rene zerlegt auf Nerdcore jede einzelne Folge mit einer detailierte Zusammenfassung – auch mit Bezug auf die Comic-Vorlage. Nur niemals lesen bevor man eine Folge gesehen hat. Immer montags findet man auf der Streaming-Seite seiner Wahl die neue Folge. Ausgestrahlt wird es in Amerika von AMC und leider endet die erste Staffel auch schon dieses Wochenende (5.12.). Schreit nach einem kleinen Staffel-Marathon am Montag. Nächsten Oktober gehts dann wahrscheinlich mit Staffel 2 weiter.

Soziale Nischen-Netzwerke

Seien wir doch mal ehrlich: Bestimmt die Hälfte unseres Internet-Lebens spielt sich auf Facebook ab. Für den 08/15 Nutzer ist es bestimmt schon zum einzigen aktiven Social Network geworden. Die meisten haben noch irgendwo Account-Leichen bei SonstwasVZ und Lokalisten.

Je mehr sich Facebook als Platzhirsch und Universallösung ausbreite, desto interessanter werden die Nischen-Netzwerke. Twitter ist in seiner Reinform nicht mehr als Text. Multimedia kam doch erst durch Twitpic und die neue Webseite so wirklich dazu. Aber die eigentliche Funktion, Kurznachrichten im Web zur Halböffentlichen Kommunikation mit anderen zu nutzen, beherrscht Twitter wie keine andere Plattform.

Ich bin auf last.fm, weil ich dort zum einen eine riesigen Informationsgehalt für Musik habe und zum anderen als daten-verliebter Nerd mir meine Hörgewohntheiten anschauen kann. Wirklich social nutze ich das ganze nicht, mehr als Datenpool.

Seit kurzem begeistert mich Instagram, sozusagen Twitter für Fotos. Alles dreht sich um Bilder und die Retro-Effekte mit denen jeder versucht sich von den Übermengen an digitalen Bilddokumenten abzusetzen. Statt Texte mit Bildern zu versehen, geht es hier nur drum Fotos zu machen, Geo-Markierung anhängen und posten. Schade nur, dass es im Moment nur die iPhone-App gibt. Mit Webseite und anderen Smartphone Plattformen hätte die Idee riesige Chancen. Bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann soweit ist.

So entsteht nur das Problem, alle Netzwerke ausreichend mit seinem eigenen Leben zu füllen. Twitter und Facebook haben es soweit geschafft, immer in einem Browser-Tab oder als  App geöffnet zu sein. Aber irgendwann wirds unübersichtlich. Spätestens wenn es daran geht, Informationen wieder zu finden, die man schonmal irgendwo gesehen hat – nur wo?

Meine Accounts:

on3 Festival 2010

Das letzte Konzert, das ich besucht hab, war das Southside im Juni – also schon über 4 Monate her (sic!). Höchste Zeit daran was zu ändern. Deshalb, aber mehr noch wegen der guten Musik, bin ich kommenden Samstag auf dem on3-Festival zu finden.

Zum Aufwärmen: Born Ruffians – Hummingbird

Hey Jude

… don’t make it bad …

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[ von love all this / via naggen.de ]

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