just curious

Fünfzig Leute, Eine Frage

Ich weiß nicht warum ich das hier genau poste. Aber ich bin heute schon mehrfach über die Reihe “Fifty People, One Question” gestolpert. Durch die Musik und die irgendwie verdammt geile Art und Weise wie die Videos gemacht wurden, wird eine schon sehr inspirierende und teilweise auch etwas melancholische Atmosphäre geschaffen. Ich liebe es.™


Fifty People, One Question: London from Crush + Lovely on Vimeo.

Mehr gibt es im Vimeo Channel.

Das zahl ich ja aus der Portokasse!

PortokasseIch bin ja doch ein sehr fauler Mensch und nutze wo immer möglich die Chance alles online zu erledigen. Nachdem ich letztens sämtliche Abitrainer bei eBay reingestellt hab (und das erfolgreich) hab ich mich ewig auf der Webseite der Post rumgeschlagen, wie viel Porto ich denn da draufklatschen muss.

Dabei bin ich dann auf StampIt Web gestossen. Hier kann man super easy seine Briefe und Päckchen online frankieren. Einfach Portokasse aufladen (beispielsweise per Bankeinzug) und dann kann man direkt loslegen. Einzige Voraussetzung: ein Drucker und der original Adobe Acrobat Reader.

Nach dem ersten Aufladen bekommt man einige Tage später ein großen Brief von der Post mit 25 selbstklebenden Etiketten für den Drucker und “Rücksendeumschläge” für falsch frankierte Briefe. Das mit dem zurückschicken von falsch frankierten Etiketten habe ich noch nicht ausprobiert, aber soll wohl problemlos möglich sein. Der Betrag wird dann direkt wieder der Portokasse gutgeschrieben.

Hat bisher alles reibungslos funktioniert. Sogar mein Päckchen ins Ausland ist angekommen. Vielleicht ist die Post doch nicht so altmodisch wie man denkt.

Der DanceMob


Eine Aktion von T-Mobile UK vom letzten Donnerstag. Sehr cool gemacht. Bei Youtube gibts noch mehr Videos davon

LMU goes iTunes

greenshot_2009-01-13_21-16-25

Seit heute, den 13. Januar, bietet die LMU in Kooperation mit iTunes dort ein eigenes iTunes U – Programm an. Vielen dürfte iTunes U schon länger bekannt sein. Kurz zusammengefasst: Mit iTunes U bekommen Universitäten einen eigenen Bereich im iTunes Store und können dort zentral sämtliche Podcasts anbieten, die in den einzelnen Kursen entstanden sind. Der Student sparrt sich ewiges Rumsuchen und Navigieren zwischen verschiedenen Programmen und Seiten, sondern findet stattdessen alles an einem Ort. Viele, allen voran amerikanische, Universitäten nutzen diese Möglichkeit schon länger. Jetzt auch die LMU.

greenshot_2009-01-13_21-09-09Über die Seite www.itunes.lmu.de kommt man zur Schnittstelle mit iTunes, sodass sich der LMU-Bereich im Optimalfall direkt in iTunes öffnet (insofern vorhanden).

ludwig-maximilians-universitat-manchen_1231877390733Was man dann vorfindet ist ein Angebot in drei Bereich gegliedert: “Über die LMU”, “Forschung” und “Studium”. Letztere dürfte wohl für die meisten Studenten interessant sein. Aktuell finden sich hier 370 Audio oder Video-Dateien zum Herunterladen. Den Großteil (229 Einträge) macht der Bereich “Mathematik, Informatik & Statistik” aus. Irgendwo logisch.

Was mich dann doch schon sehr hat schmunzeln lassen, ist die Tatsache, dass man in diesem Bereich nur Podcasts aus “meiner” Studienrichtung “Medieniformatik” findet. Allerdings sind nur zwei von insgesamt sieben Vorlesungen, die man hier finden kann, auch aus dem aktuellen Semester. Teilweise findet man hier auch noch die Podcasts aus dem Wintersemester 06 / 07. Was für uns Studenten vielleicht nicht (mehr) ganz so wichtig ist. Was mir in diesem Fachbereich definitiv noch abgeht, ist die Vorlesung “Einführung in die Programmierung”. Die wird aktuell sogar auf Video aufgenommen, aber ist momentan nur über eine eigene Webseite verfügbar.

“Psychologie und Pädagogik”, “Medizin”, “Kulturwissenschaften” und “Betriebswirtschaften” sind die anderen Studienrichtungen, die aktuell auf der Plattform vertreten sind. Wobei hier doch wesentlich weniger Vorlesung in digitaler Form angeboten werden.

Das Angebot ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung – wie sagt der Mathe-Prof immer so schön “Das muss alles ins Netz.” Bleibt zu hoffen, dass sich mehr Dozenten dazu bereit erklären, diesen Weg zu gehen und ihre Vorlesung in irgendeiner Form aufzeichnen und den Studenten zur Verfügung stellen. Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall nochmal reinschauen, vielleicht sind die Verantwortlichen ja noch damit beschäftigt, das Programm zu vervollständigen.

greenshot_2009-01-13_21-24-48 greenshot_2009-01-13_21-25-08 greenshot_2009-01-13_21-25-24 greenshot_2009-01-13_21-31-20

Die verschiedenen ÖPNV-MP3-Player-Typen

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um die öffentlichen Verkehrsmittel und deren Fahrgäste. Ich selbst bin jahrelanger und oftmals leidgeprüfter S-Bahn- und U-Bahn-Fahrer und meistens mit meinem iPod unterwegs. Schon oft sind mir verschiedene Typen von MP3-Player-Benutzern aufgefallen.

  1. Die Heimlichen
    Es gibt die Leute, die ständig in oder an ihren Hosentaschen rumfuhrwerken oder sich ständig selbst in die Seite boxen. Untersuchungen haben herausgefunden, dass sie nicht irgendwelchen schweinischen Dinge machen oder sich selbst geißeln, sondern dass sie nur versuchen, die verdammte Vorspul-Taste blind zu treffen.
    Warum sie sich das aber sogar im Sitzen antun, wenn man ehh nur schwer an die Hosentaschen kommt und die Gefahr sämtliche andere Knöpfe neben dem Gewünschten zu treffen nahezu überwältigend groß ist, ist der Wissenschaft bis heute ein Rätsel.
    Insofern der Beobachter die Sachlage erkennt, sieht teils skurrile Akrobatik und kann sich so manches Lächeln nicht verkneifen. Insbesondere, wenn das Gesicht des Gegenüber preisgibt, dass er jetzt schon wieder die falsche Taste getroffen hat.
    Vor allem ältere Mitmenschen neigen aber eher dazu, die Lage falsch einzuschätzen und blicken teils entsetzt oder verwirrt zu den Typen, die immer noch wie bescheuert an ihrere Hose rumdrücken
  2. Die Poser
    Das krasse Gegenteil zum Heimlichen. Diese Gattung der mobilen Musikhörerschaft nutzt vorzugsweise Mobiltelefone, wie das iPhone, oder andere MP3-Player, die einen Mehrwert bieten, bspw. iPod Touch.
    Man erkennt sie daran, dass sie ihr liebstes Stück ihren musikalischen Begleiter immer in der Hand halten. Es ist unklar, ob sie Angst haben, man könnte es Ihnen wegnehmen oder ob sie gerne zeigen was sie haben. Frimeleien und nervöses Rumgedrücke lassen hier auf andere Gründe schließen.
    In dieser Gattung kommt sehr häufig die Art der Weiter-Drücker vor. Diese besonderen Exemplare zeichnen sich durch das starke Bedürfnis aus, spätestens nach 20 Sekunden in den Genuss eines anderen musikalischen Ereignisses zu kommen. Dementsprechend dick ist die Hornhaut zu meist am Daumen und dementsprechnd abgenutzt ist auch die Vorspulen-Taste.
    Leider können sie auch oftmals die Lautstärke nicht mehr richtig einschätzen und hören – meist zum Leidwesen der anderen – so laut Musik, dass man auch beim Schaffner in der Kabine noch den Bass erahnen kann.
  3. Die Normalen
    Die ganz einfach auf einer akzeptablen Stufe Musik hören, für etwaige Eingriffe in die morgentlich nicht ganz optimal zusammengestellte Playlist, den Player auch mal aus der Tasche nehmen und selbigen nach der Korrektur wieder dort verschwinden lassen und genüsslich auf ihrem Weg in Arbeit, Schule, Uni, wasauchimmer weiter Musik hören.

Ich zähle mich übrigens zu letzteren.

Seite 1 von 212