Man glaubt es kaum. Ich habe schon von mehreren Leuten gehört, dass es den guten alten Augutst jetzt in 0,33-Flaschen geben soll. Ich hab das bisher auf beeinträchtigte Wahrnehmungsfähigkeiten der jeweiligen Personen geschoben. Aber es scheint war zu sein. Das Grundnahrungsmittel der Bayern und das wohl beliebteste Münchener Bier wird jetzt durch 0,33-Flascherl entwürdigt.
Man ist es gewohnt in Clubs das Bier in 0,33-Flaschen zu bekommen, egal ob Becks, Corona, HB oder sonstwas. Aber wenn man wusste, dass es irgendwo Augustiner Bier gibt – dann war auch immer sicher, dass man das in 0,5 L Flaschen bekommt. Und jetzt das. Vielen dürfte es zunächst gar nicht auffallen. Aber bei näherem Hinschauen wird dann der Schock kommen. Sie trinken ihr gutes Bier aus einer 0,33L Flasche.
Münchenblogger.de hat das Beweisbild:
Dabei galt doch Augustiner immer als die Paradebrauerei: keine Werbung und zu mindest im Auftreten komerzfremd. Jetzt das. Ich wusste ja schon immer, dass der Mönch unter seiner Kutte ein Dolch versteckt hat und nur darauf wartet ihn hinterrücks den armen Konsumenten in den Rücken zu jagen!
Die Clubbetreiber wirds freuen, kleinere Flasche zu fast dem gleichen Preis und dem gleichen Durst ergibt mehr Gewinn. Die Augustiner Brauerei wird wohl auch damit mehr Gewinn machen bei gleich bleibendem Absatz. Wirtschaftlich gesehen wohl ein gute Schachzug. Dank sei den großen Brauereien, die überhaupt auf die Idee von 0,33 gekommen sind. An sich schon ein Verbrechen an der Menschheit. Denn wer 0,5L Bier nicht schafft, sondern nur 0,33 – der sollte besser ganz die Finger davon lassen.
Ich warte dann mal auf meine erste Begnung mit dieser Mogelpackung.

Ja, als ich neulich in der Regi war, war ich auch recht entsetzt, dass es das Augustiner jetzt auch schon in 0,33er-Flaschen gibt… Hätte mich gefreut, wenn das nicht so gekommen wäre, aber was will man machen. Dafür hat mans (zumindest eine gewisse Zeitlang) zu einem besseren Preis bekommen als die anderen Biere…
Blah.
Alles kacke.
Beli